Historisches Bauernhaus mit modernster Lichtlösung im Aargau (CH)

Ursprünglich, wohl im frühen 18. Jahrhundert, wurde das Gebäude als sogenanntes Trottengebäude erbaut und diente dem in der Region verbreiteten Rebbau. Wie typisch für Bauten dieser Art teilt sich das Gebäude etwa hälftig in das eigentliche Wohnhaus und den angrenzenden Ökonomieteil. Im Jahre 1985 wurde das Gebäude grundlegend saniert und den damaligen Bedürfnissen angepasst. Im Wesentlichen wurde der, in seiner ursprünglichen Form nicht mehr benötigte, Ökonomieteil neu für Wohnzwecke erschlossen und damit das Gebäude als Ganzes in der Funktion zusammengefasst. Des Weiteren wurde die kleinräumige Teilung des Wohnhauses zugunsten grosszügigerer Raumeinheiten aufgebrochen. Mit dem aktuellen Umbau wurde einerseits das Raumangebot an die heutigen Bedürfnisse angepasst und andererseits wurden die Räume selbst, mit dem Ziel eine hellere und freundlichere Wohnatmosphäre zu schaffen, neugestaltet.

 

Architekt & Lichtkonzept
Sandro Azzati, Beinwil am See

Fotograf
Felix Wey

Küchenbau und -bilder
Schreinerei Spicher AG, Brugg

Metallbau
Imfeld Metallbau GmbH, Brienz

 

Grosszügige Neugestaltung des Wohnraumes
Die Raumgestaltung wurde grundsätzlich neu gedacht und mit dem Ausbau als Ganzes synchronisiert. Die vorhandene historische Substanz blieb grundsätzlich unangetastet. Die neuen Bauteile sind als komplementäre Spiegelung verstanden. So wurde dem Erdgeschoss, quasi in Umkehrung zur rauen historischen Holzdecke, ein steinerner, gleichförmiger Bodenbelag zugeordnet, dies auch in Analogie zu den glatten Oberflächen der Einbauten, wie beispielsweise der Küchenfronten. Zur optimalen Ausleuchtung der Küche und des angrenzenden Korridors wurden eloxierte VERTICO Spots mit verstellbaren Ausstrahlwinkeln und brillantem Licht eingesetzt.


Individualisierte KIVO Leuchten im Essbereich
Der Essbereich mit der historischen Holzdecke wurde mit KIVO Pendelleuchten und passenden Eichenblenden komplettiert. «Die Wahl der Leuchten gestaltete sich letztlich sehr einfach», erzählt Sandro Azzati, der ausführende Architekt. «VERTICO und KIVO bieten sich auf Grund ihrer modularen Einsatzmöglichkeiten sehr gut zur Beleuchtung verschiedenster Bereiche an. Im Gesamtkonzept sind beide Produktfamilien sehr stimmig. Durch programmierte Lichtstimmungen kann die Bauherrschaft die Räumlichkeiten je nach Bedarf immer wieder neu inszenieren. Wichtig für die Wahl war zudem, dass sich die Lichtlösungen auf Mass umsetzen liessen.»

Grosszügiger Einsatz alternierender Materialien

Grosszügiger Einsatz alternierender Materialien

Das verbindende Element zwischen dem Erdgeschoss und den beiden Obergeschossen ist eine Spindeltreppe aus Stahl, die in ihrer rohen Form belassen wurde. Dies einerseits zur Bewahrung der Materialität selbst und andererseits in Analogie zur rohen historischen Konstruktion. Passend dazu wurden dimmbare VERTICO Pendelleuchten zur Inszenierung eingesetzt. «Diese Pendelleuchten ergeben mein Lieblingslicht, besonders abends und nachts, wenn die Lichter gedimmt sind entsteht eine unbeschreibliche Stimmung im Treppenhaus», schwärmt die Bauherrin.

Die Materialität des Erdgeschosses findet sich in den Obergeschossen sozusagen als Spiegelung wieder. Das Parkett in Eiche, mit der andersartigen Haptik, wurde hier als Bodenbelag verwendet. In der Umkehrung sind die Decken glatte weisse Flächen.

Arbeiten und Wohnen im ehemaligen Ökonomieteil
Im Dachstuhl des ehemaligen Ökonomieteils wurden die vorhanden Raumreserven für den Arbeitsbereich erschlossen. Dieser Arbeitsbereich wurde als 2-geschossiges Studio mit kleiner Galerie angelegt, die wiederum mit einer Stahltreppe erschlossen ist. Beide Bereiche wurden, wie das Erdgeschoss, mit VERTICO Spots zur Ausleuchtung ausgestattet.

Stein, Holz und Stahl sind die prägenden Materialien, passend dazu wurde eine «Dramaturgie» der Farben entwickelt. Diese sind den Bauteilen so zugeordnet, dass sie sich gegenseitig alternieren und so Volumen in einer Abfolge von Flächen auflösen. «Bei der Wahl der Leuchten entschieden wir uns zuerst intuitiv für die Farbe Schwarz. Allerdings überdeckt die Lackierung die Qualität des Materials selbst. In Symbiose zu den verwendeten, roh belassenen Materialien wählten wir letztlich die Eloxalvariante», schliesst Sandro Azzati seine Ausführungen.

Verwendete Produkte: